Als der Regisseur David Fincher die Produzenten von Twentieth Century Fox davon zu überzeugen suchte, dass es sich lohnen werde, 50 Millionen Dollar in das Projekt Fight Club zu investieren, verlangte er, auf Marktforschung in diesem Falle zu verzichten.

Alltags-Träume bei David Fincher

Wirkungsanalyse von Fight Club

Als der Regisseur David Fincher die Produzenten von Twentieth Century Fox davon zu überzeugen suchte, dass es sich lohnen werde, 50 Millionen Dollar in das Projekt Fight Club zu investieren, verlangte er, auf Marktforschung in diesem Falle zu verzichten. Fincher hatte die Romanvorlage für den Film von Chuck Palahniuk gelesen und ahnte, dass man diese gegen den Strich des „guten Geschmacks“ erzählte Geschichte keiner Fokusgruppe vorlegen konnte, ohne entweder einen Sturm der Entrüstung oder sprachloses Kopfschütteln hervorzurufen… In der Zeitschrift ZWISCHENSCHRITTE 2003 „Alltag im Aufbruch“ (S. 32-46), die jährlich im Psychosozial Verlag erscheint, kann man nun eine empirische Wirkungsanalyse von Fight Club lesen: „Alltagsträume – Der Film ‚Fight Club’ von David Fincher“. In dem Aufsatz geht Dr. Blothner ausführlich auf die verschiedenen Aspekte der Wirkungsprozesse des Films ein und rückt sie in den Zusammenhang der Westlichen Kultur am Ende des 20. Jahrhunderts.

03.01.2004