Gravity ist nicht nur ein überaus bewegendes Weltraumdrama, sondern auch ein faszinierendes Bilderbuch unbewusster seelischer Prozesse.

"Gravity" (USA 2013)

The International Journal of Psychoanalysis (IJP) veröffentlicht in diesem Jahr eine Filmanalyse von Dirk Blothner zu Gravity unter dem Titel:  "The 'poor ego's' adventures in outer space - Gravity by Alfonso Cuaròn". Der Text versteht das mehrfach ausgezeichnete 3D-Weltraumdrama als eine Visualisierung grundlegender seelischer Prozesse und hebt auch eine kutturpsychologie Ansicht heraus. Der Artikel wurde in der Februar-Ausgabe des IJP veröffentlicht.

David Bordwell, der große Kenner des Hollywood Kinos, versteht Gravity als einen experimentellen Film, weil er sich an ein Konzept hält, das sich der üblichen Erzählformen des zeitgenössischen Blockbusters konsequent enthält. Wer sich für diese Frage interessiert finden Bordwells Analyse hier.